Dieselheizgeräusche stammen typischerweise aus drei Bereichen: dem Lüfter, dem Verbrennungsprozess und mechanischen Vibrationen. Obwohl eine Heizung niemals völlig geräuschlos sein kann, lässt sich das wahrgenommene Geräuschniveau durch eine sachgemäße Installation und Optimierung der Komponenten deutlich verringern. Im Folgenden sind drei bewährte Geräuschminderungsmaßnahmen basierend auf realen ingenieurtechnischen Praktiken aufgeführt.
Reduzierung von Lüftergeräuschen durch Optimierung des Luftstroms
Lüftergeräusche sind gewöhnlich am auffälligsten, besonders bei hoher Leistung.
Warum Lüftergeräusche entstehen
l Luftturbulenz
l Motorvibration
l Enge oder verstopfte Luftkanäle
Effektive Lösungen
l Stellen Sie sicher, dass die Heizung über ausreichende Zuluft und freie Abluftöffnungen verfügt
l Vermeiden Sie scharfe Biegungen, enge Kanäle und verstopfte Gitter
l Verwenden Sie Modelle mit bürstenlosen Motoren, die sich ruhiger und leiser betreiben lassen
Ein sauberer und ungehinderter Luftstromweg kann die Lüftergeräusche um 20–30 % reduzieren.
Verbrennungsgeräuschkontrolle
Verbrennungsgeräusche entstehen durch den Verbrennungsprozess im Brennraum und durch das Abgassystem.
Quelle von Verbrennungsgeräuschen
l Schnelle Zündung
l Druckstöße
l Abgasresonanz
So reduzieren Sie es
l Halten Sie eine saubere Brennkammer aufrecht, um eine gleichmäßige, stabile Flamme zu gewährleisten
l Verwenden Sie hochwertigen Winterdiesel für eine vollständigere Verbrennung
l Installieren Sie einen korrekt dimensionierten Abgasschalldämpfer
l Halten Sie das Abgasrohr so gerade und kurz wie möglich
Ein fachgerecht installiertes Abgassystem reduziert Dröhnen und hochfrequente Zündgeräusche erheblich.
Minimierung mechanischer Vibrationen und Pumpengeräusche
Mechanische Geräusche stammen häufig von:
l Dem Klopfen der Kraftstoffpumpe
l Durch die Fahrzeugkarosserie übertragene Vibrationen
l Resonanz des Heizungsgehäuses
Praktische Geräuschminderungsmaßnahmen
l Kraftstoffpumpe auf Gummiisolatoren statt auf Metallflächen montieren
l Schwingungsdämpfende Auflagen zwischen Heizgerät und Montageplatte einbauen
l Installation des Heizgeräts an dünnen, resonanten Blechen vermeiden
l Sicherstellen, dass alle Schrauben und Halterungen fest angezogen sind, um Vibrationen zu verhindern
Diese Maßnahmen beseitigen körperschallübertragene Geräusche und machen die Heizung im Innenraum deutlich leiser.
Luftwirbel, Verbrennungspulse und mechanische Vibrationen sind die drei Hauptquellen von Geräuschen bei Dieselheizungen. Durch eine optimierte Luftführung, eine verbesserte Abgasanlage und die Entkopplung mechanischer Vibrationen können die Gesamtgeräuschpegel erheblich reduziert werden.
Diese einfachen technischen Anpassungen tragen zu einer leiseren und komfortableren Heizleistung bei – besonders während langen Winternächten.